md2word
Ein Kommandozeilenwerkzeug, das aus Markdown echte Word-Dokumente macht – mit Formatvorlagen, Fußnoten, Querverweisen und aktualisierbarem Verzeichnis, ohne Word und ohne Pandoc.
- Status
- Stabil, Version 1.0.0
- Plattformen
- macOS · Windows · Linux
- Lizenz
- MIT
Wer regelmäßig in Markdown schreibt und am Ende ein Word-Dokument abliefern muss, kennt die Stelle, an der es unangenehm wird. Der Text ist fertig, und dann beginnt die Handarbeit: Überschriften nachformatieren, Fußnoten von Hand setzen, ein Verzeichnis bauen, das beim nächsten Durchgang wieder veraltet ist.
md2word nimmt diese Stelle weg. Ein Aufruf, ein fertiges Dokument.
Was das Werkzeug macht
Es erzeugt echtes OOXML – kein Dokument, das nur so aussieht wie Word, sondern eines, das Word öffnet, ohne nach einer Reparatur zu fragen. Überschriften werden zu den Formatvorlagen Überschrift 1 bis 6, jede mit einer Textmarke für Querverweise. Fußnoten werden zu echten Word-Fußnoten am Seitenende. Das Inhaltsverzeichnis ist ein Feld, das sich im Dokument aktualisieren lässt, ebenso die Seitenzahlen.
Alles bleibt danach über die Formatvorlagen des Dokuments bearbeitbar. Wer die Schrift ändern will, ändert sie an einer Stelle und nicht in achtzig Absätzen.
Dazu kommt, was beim Satz sonst liegen bleibt: Codeblöcke mit Syntaxhervorhebung, echte Word-Listen mit eigener Nummerierung je Liste und bis zu neun Ebenen, Tabellen mit wiederholter Kopfzeile und Spaltenausrichtung, Formeln, Bilder mit Beschriftung.
Ohne Unterbau
Keine Word-Installation, kein Pandoc, keine Zwischenformate. Reines Python, das die Datei direkt schreibt. Damit läuft es auch dort, wo man kein Office installieren kann oder will – auf einem Server, in einer Pipeline, in einem Container.
Die Gestaltung steuert der Aufruf: Seitenformat und Ränder, Schriften und Grade, Zeilenabstand, Akzent- und Linkfarbe, Titelseite, Kopf- und Fußzeile, nummerierte Überschriften. Wer eine bestehende Wordvorlage hat, gibt sie als Referenzdokument mit.
Für wen
Für alle, die in Markdown denken und in Word abliefern: Autoren mit Verlagsvorgaben, Beratende mit Kundenvorlagen, Teams, deren Dokumentation im Repository liegt, aber als Datei verschickt werden muss.
Das Werkzeug ist stabil in Version 1.0.0 und steht unter der MIT-Lizenz.